12.07.2017 „Kinder stärken – Armut bekämpfen“ in Wittenberge

Im Rahmen der Initiative „Starke Familien – Starke Kinder“, Runder Tisch gegen Kinderarmut des Sozialministeriums findet am heutigen Mittwoch (12. Juli 2017) der Workshop „Kinder stärken – Armut bekämpfen“ in Wittenberge (Kreis Prignitz) statt. Zu der Veranstaltung hat Bürgermeister Dr. Oliver Hermann eingeladen. Besonders die Meinung von Kindern steht dabei im Mittelpunkt. Für sie wird ein eigener Kinderbeteiligungsworkshop angeboten. Zum Start sagte Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt: „Für Kinder bedeutet Armut vor allem Ausgrenzung und die Erfahrung, nicht dabei sein zu können. Die Folgen sind schlechtere Bildungs- und Aufstiegschancen. Die lokalen Workshops tragen dazu bei, wichtige Akteurinnen und Akteure vor Ort zu vernetzen und konkrete Handlungsoptionen gegen Kinderarmut zu entwickeln, um die Armutsfalle zu durchbrechen.“

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Familienpass für Brandenburg 2017/2018 erhältlich

Der neue Familienpass Brandenburg 2017/2018 ist veröffentlicht. Der beliebte Freizeit- und Ausflugsplaner bietet mindestens 20 Prozent Rabatt und teilweise sogar freien Eintritt für Kinder bei 549 Angeboten von Familienerlebnissen in Brandenburg und Berlin. Familienministerin Diana Golze und Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg, haben den neuen Familienpass vorgestellt.

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Wander-Ausstellung zur Initiative „Starke Familien – Starke Kinder“ im Sozialministerium eröffnet

In einem breiten gesellschaftlichen Diskurs sollen im Rahmen der Initiative „Starke Familien – Starke Kinder“ Impulse zur Vermeidung von Kinderarmut gegeben und Maßnahmen entwickelt werden. Eine neue Wanderausstellung informiert jetzt über die Arbeit der Initiative und zeigt, was Armut für Kinder konkret bedeuten kann. Sie soll dabei sensibel Informationen und Impulse zum Handeln vermitteln.

Die Ausstellung wurde durch Sozialministerin Diana Golze und Jugendstaatssekretär Dr. Thomas Drescher im Foyer des Sozialministerium eröffnet und ist bis zum 21. April 2017 dort zu sehen (Öffnungszeiten: werktags von 7 bis 19 Uhr, der Eintritt ist frei).

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Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte in Brandenburg gestartet

Das Modellprojekt „Schulgesundheitsfachkräfte an öffentlichen Schulen im Land Brandenburg“ startete im Februar 2017. Damit wird ein schulnahes Angebot der gesundheitlichen Versorgung erprobt. Seit Beginn des 2. Schulhalbjahres 2016/17 sind zehn Schulgesundheitsfachkräfte an 20 Schulen in Brandenburg im Einsatz. Sie werden in den kommenden zwei Jahren Erste Hilfe bei Verletzungen leisten, aber auch präventiv in der Gesundheitsvorsorge wirken oder bei chronischen Erkrankungen Eltern und Lehrerschaft unterstützen. Insgesamt betreuen sie mehr als 7000 Schülerinnen und Schüler in Landkreisen und kreisfreien Städten.

Dem Einsatz der Schulgesundheitsfachkräfte liegt der Gedanke zugrunde, dass es einen Zusammenhang zwischen dem gesunden Aufwachsen von Kindern und ihrem Bildungserfolg gibt. Unabhängig von der Einkommens- und Lebenssituation der Eltern hat jedes Kind das Recht auf ein gesundes Aufwachsen, bestmögliche Förderung und damit Aussicht auf eine erfolgreiche Bildungslaufbahn. Studien zeigen aber, dass sich Armut und soziale Benachteiligung sowohl auf die allgemeine als auch auf die gesundheitliche Entwicklung im Kindes- und Jugendalter auswirken. Dazu gehören zum Beispiel Sprach- und Sprechstörungen, Adipositas, mangelnde Konzentrationsfähigkeit oder Wahrnehmungs- und Koordinierungsstörungen. Die Schulgesundheitsfachkräfte tragen den Gesundheitsaspekt in die Schulen und können dort alle Kinder direkt ansprechen. Sie leisten damit einen aktiven Beitrag zu mehr Teilhabegerechtigkeit.

Träger des Modellprojektes ist der AWO Bezirksverband Potsdam e.V., Kooperationspartner sind das brandenburgische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse und die Unfallkasse Brandenburg.

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